§ TMG · BGB · DSGVO Art. 28

Impressum · AGB · AVV

Rechtliche Grundlagen für die Nutzung von senpAI und die Zusammenarbeit mit AI.pex QuantumDynamic.

I
Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG
Anbieter
AI.pex QuantumDynamic GbR
Vertreten durch: Maurice Ferge & Thomas Brüning

Adresse:
Am Anger 28b
39171 Schwaneberg
Deutschland

Kontakt:
E-Mail: schreib@aipexquantumdynamic.com
Telefon: +49 176 413 115 55
Telegram: @aipexquantumdynamic
Umsatzsteuer

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

Gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz: wird nachgereicht

Verantwortlich für den Inhalt

Inhaltlich Verantwortlicher

Verantwortlich für journalistisch-redaktionelle Inhalte gemäß § 55 Abs. 2 RStV:
Maurice Ferge, [Adresse wie oben]

Haftung

Haftungsausschluss

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Urheberrecht

Die durch uns erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors.

II
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Mai 2026 · B2B · senpAI
§ 1

Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen AI.pex QuantumDynamic GbR (nachfolgend „Anbieter") und Unternehmen im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der KI-Plattform senpAI.

Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2

Vertragsgegenstand

Der Anbieter stellt dem Kunden eine dedizierte, vollständig isolierte KI-Infrastruktur (senpAI) bereit. Der Leistungsumfang umfasst je nach gewähltem Tarif:

  • Bereitstellung und Betrieb einer eigenen KI-Instanz auf dedizierter Server-Infrastruktur in europäischen Rechenzentren
  • Zugang zu konfigurierten Large Language Models (LLMs) und Spezialagenten
  • Wissensdatenbank-Integration (Dokumente, SOPs, Unternehmensdaten)
  • Einrichtung, Onboarding und initiale Konfiguration
  • Technischer Support gemäß vereinbartem Service-Level
  • Optionale Erweiterungen (Voice Agent, Automatisierung, White-Label)
Hinweis: Einzelheiten zum Leistungsumfang, zur Laufzeit und zum Preis ergeben sich aus dem individuellen Angebot und dem Auftragsbestätigungsschreiben, das Bestandteil des Vertrages wird.
§ 3

Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters (E-Mail genügt) oder durch Unterzeichnung eines gesonderten Dienstleistungsvertrags zustande. Mündliche Nebenabreden bedürfen der Schriftform.

§ 4

Vergütung und Zahlung

Die Vergütung richtet sich nach dem individuell vereinbarten Angebot. Sofern nicht anders vereinbart, gelten folgende Zahlungsbedingungen:

  • Einmalige Einrichtungsgebühr: fällig mit Auftragsbestätigung, zahlbar innerhalb von 14 Tagen
  • Monatliche Nutzungsgebühr: im Voraus zum Ersten des jeweiligen Monats
  • Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer

Bei Zahlungsverzug sind Zinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) fällig. Der Anbieter behält sich vor, den Zugang zur Plattform bei Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen vorübergehend zu sperren.

§ 5

Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag wird für die im Angebot vereinbarte Mindestlaufzeit geschlossen (Standardmäßig 12 Monate). Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils weitere 12 Monate, sofern er nicht mit einer Frist von 3 Monaten zum Laufzeitende schriftlich gekündigt wird.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung mit mehr als zwei Monatszahlungen in Verzug ist.

§ 6

Pflichten des Kunden

  • Der Kunde ist verpflichtet, Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und unbefugten Dritten keinen Zugang zu gewähren.
  • Der Kunde darf die Plattform nicht für rechtswidrige Zwecke, zur Verbreitung strafbarer Inhalte oder zur Umgehung von Sicherheitssystemen verwenden.
  • Der Kunde stellt sicher, dass eingespeiste Daten und Dokumente frei von Rechten Dritter sind oder er über die erforderlichen Nutzungsrechte verfügt.
  • Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter unverzüglich über Sicherheitsvorfälle oder unberechtigte Zugriffe zu informieren.
§ 7

Verfügbarkeit und Service-Level

Der Anbieter strebt eine Systemverfügbarkeit von 99 % im Monatsmittel an (gemessen am Netzwerkeingang des Rechenzentrums, exkl. angekündigter Wartungsfenster). Wartungsarbeiten werden mindestens 48 Stunden im Voraus angekündigt und finden bevorzugt in den Nacht- und Wochenendzeiträumen statt.

§ 8

Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf den Betrag der in den letzten 12 Monaten gezahlten Vergütung.

Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Der Anbieter haftet nicht für Ergebnisse, die durch fehlerhafte oder unvollständige Eingaben des Kunden entstehen.

§ 9

Vertraulichkeit und Datenschutz

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Geschäftsbeziehung erhaltenen vertraulichen Informationen der anderen Partei streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung gilt zeitlich unbegrenzt.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage des gesondert abzuschließenden Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV, siehe Abschnitt III dieser Seite).

§ 10

Geistiges Eigentum

Alle Rechte an der senpAI-Plattform, der zugrunde liegenden Technologie und den erstellten Konfigurationen verbleiben beim Anbieter. Dem Kunden wird für die Vertragslaufzeit ein nicht übertragbares, nicht ausschließliches Nutzungsrecht eingeräumt.

Inhalte, Daten und Dokumente, die der Kunde in die Plattform einpflegt, verbleiben Eigentum des Kunden.

§ 11

Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.

III
Auftragsverarbeitungsvertrag
Art. 28 DSGVO · Standardvertragsklauseln
Hinweis: Dieser AVV bildet den Rahmenvertrag gemäß Art. 28 DSGVO. Die konkreten Verarbeitungstätigkeiten werden im individuellen Vertrag und der beigefügten Anlage (Verarbeitungsverzeichnis) spezifiziert und sind Bestandteil dieses AVV.
Art. 1

Gegenstand und Dauer

Auftraggeber: Der dem Vertrag beitretende Kunde (Verantwortlicher i. S. d. Art. 4 Nr. 7 DSGVO)

Auftragnehmer: AI.pex QuantumDynamic GbR (Auftragsverarbeiter i. S. d. Art. 4 Nr. 8 DSGVO)

Dieser AVV gilt für alle Verarbeitungstätigkeiten, die der Auftragnehmer im Rahmen der Bereitstellung von senpAI für den Auftraggeber durchführt. Die Laufzeit entspricht der Laufzeit des Hauptvertrags.

Art. 2

Art, Zweck und Umfang der Verarbeitung

Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag und nach Weisung des Auftraggebers für folgende Zwecke:

  • Betrieb und Hosting der dedizierten KI-Infrastruktur (senpAI)
  • Speicherung und Verarbeitung von Unternehmensdaten, Dokumenten und Wissensbasen
  • Verarbeitung von Anfragen, die über die KI-Agenten eingehen
  • Technischer Support und Fehlerbehebung

Kategorien betroffener Personen: Mitarbeiter des Auftraggebers, Kunden des Auftraggebers (soweit in der Plattform verarbeitet).

Kategorien personenbezogener Daten: Bestandsdaten, Kommunikationsdaten, Vertragsdaten — gemäß der Anlage zum Vertrag.

Art. 3

Weisungsrecht des Auftraggebers

Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich auf dokumentierte Weisung des Auftraggebers. Der Auftraggeber ist alleiniger Verantwortlicher für die Rechtmäßigkeit der erteilten Weisungen.

Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber unverzüglich, wenn er der Ansicht ist, dass eine Weisung gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstößt.

Art. 4

Pflichten des Auftragnehmers

  • Verarbeitung personenbezogener Daten ausschließlich nach Weisung des Auftraggebers
  • Vertraulichkeit der Verarbeitung sicherstellen; Mitarbeiter zur Vertraulichkeit verpflichten
  • Unterstützung des Auftraggebers bei der Erfüllung von Betroffenenrechten (Art. 12–22 DSGVO)
  • Unterstützung bei der Erfüllung von Meldepflichten nach Art. 33/34 DSGVO
  • Durchführung und Nachweis der vereinbarten technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOMs)
  • Löschung oder Rückgabe aller Daten nach Vertragsende gemäß Weisung des Auftraggebers
  • Zurverfügungstellung aller Informationen, die für die Nachweisführung der Einhaltung der Pflichten nach Art. 28 DSGVO erforderlich sind
Art. 5

Technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs)

Der Auftragnehmer trifft folgende Maßnahmen gemäß Art. 32 DSGVO:

Zutrittskontrolle
Physischer Zugang zu Serverinfrastruktur ausschließlich durch autorisiertes Rechenzentrumspersonal; biometrische Zugangssicherung
Zugangskontrolle
Passwortrichtlinien, Multi-Faktor-Authentifizierung, automatische Sperr- und Timeout-Mechanismen
Zugriffskontrolle
Rollenbasiertes Berechtigungskonzept (RBAC); Principle of Least Privilege; regelmäßige Überprüfung der Zugriffsrechte
Trennungskontrolle
Vollständige logische und physische Trennung von Kundendaten; dedizierter Stack pro Kunde; keine Mandantenfähigkeit
Verschlüsselung
Transportverschlüsselung via TLS 1.3; Verschlüsselung ruhender Daten via AES-256; verschlüsselte Backups
Verfügbarkeit
Redundante Infrastruktur; automatisierte Backups (täglich, 30 Tage Aufbewahrung); Monitoring 24/7
Pseudonymisierung
Technische Maßnahmen zur Pseudonymisierung von Log-Daten und Monitoring-Daten wo möglich
Incident Response
Dokumentiertes Verfahren zur Erkennung, Meldung und Behebung von Datenpannen; Meldung an Auftraggeber binnen 24h
Art. 6

Subauftragsverarbeiter

Aktuell eingesetzte Subauftragsverarbeiter:

  • Hostinger International Ltd. — Serverhosting, Rechenzentren in der EU (Deutschland/Niederlande); Zweck: dedizierte Serverinfrastruktur
  • fal.ai Inc. — KI-Modell-Inferenz für optionale Bild-/Videogenerierung (nur bei Nutzung dieser Funktion durch den Kunden); Datentransfer in die USA auf Basis von Standardvertragsklauseln
Änderungen: Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber über geplante Änderungen in Bezug auf Subauftragsverarbeiter mindestens 30 Tage im Voraus. Der Auftraggeber hat das Recht, innerhalb von 14 Tagen schriftlich Widerspruch einzulegen.
Art. 7

Datenübertragung in Drittländer

Eine Verarbeitung personenbezogener Daten außerhalb der EU/des EWR findet grundsätzlich nicht statt. Soweit für optionale Funktionen (z. B. KI-Bildgenerierung via fal.ai) ein Drittlandtransfer erforderlich ist, erfolgt dieser auf Grundlage der EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO) und wird im Vertrag gesondert ausgewiesen.

Art. 8

Rechte der betroffenen Personen

Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber technisch und organisatorisch bei der Erfüllung folgender Betroffenenrechte:

  • Auskunftsrecht (Art. 15 DSGVO)
  • Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO)
  • Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO)
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
  • Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)

Anfragen betroffener Personen, die direkt beim Auftragnehmer eingehen, werden unverzüglich an den Auftraggeber weitergeleitet.

Art. 9

Datenpannen und Sicherheitsvorfälle

Der Auftragnehmer meldet Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten (Art. 33 DSGVO) dem Auftraggeber ohne unangemessene Verzögerung, spätestens jedoch innerhalb von 24 Stunden nach Bekanntwerden. Die Meldung enthält mindestens:

  • Art der Verletzung und betroffene Datenkategorien
  • Ungefähre Anzahl betroffener Personen und Datensätze
  • Wahrscheinliche Folgen der Verletzung
  • Ergriffene oder geplante Abhilfemaßnahmen
Art. 10

Löschung und Rückgabe nach Vertragsende

Nach Vertragsende und vollständiger Zahlung aller offenen Beträge stellt der Auftragnehmer alle Daten des Auftraggebers in einem gängigen, maschinenlesbaren Format zur Verfügung (Exportfrist: 30 Tage nach Vertragsende). Anschließend werden alle Daten des Auftraggebers unwiderruflich und nachweisbar gelöscht.

Der Auftraggeber kann jederzeit eine schriftliche Bestätigung der Datenlöschung anfordern.

Art. 11

Ansprechpartner und Datenschutzbeauftragter

Ansprechpartner Datenschutz (Auftragnehmer):
Maurice Ferge · schreib@aipexquantumdynamic.com

Soweit eine Bestellung eines Datenschutzbeauftragten gesetzlich erforderlich wird, wird dieser unverzüglich benannt und dem Auftraggeber mitgeteilt.